Öffnungszeiten in den nächsten Wochen

… für euren Terminkalender:

- 02.03. (Vorleseabend)
- 16.03.
- 06.04. (Party)
nächster Mitmachbrunch wahrscheinlich am 21.04.
Genauere Beschreibungen folgen :-)

Lustiger Liederabend FÄLLT AUS!!!

Leider müssen wir die Veranstaltung wegen Krankheit absagen! Sobald ein neuer Termin steht, erfahrt ihr davon.

Lückenfüller bis zur nächsten Veranstaltung – Don‘t let the fuckers get you down

Wie bereits auf dem ersten Album, setzt sich Texterin Beth wieder mit der normativen Kraft der kleinbürgerlichen Gesellschaft auseinander, mit der Andersdenkende scheinbar selbst im 21. Jahrhundert noch zu kämpfen haben.

Forderungen wie: Hinterfrage nicht die Dinge, weiche nicht vom Lebensweg deiner Eltern ab, bleibe katholisch.

„Dieser Einfluss der gesellschaftlichen Normalität ist jetzt – verglichen mit anderen Dingen auf der Welt – nicht wirklich schlimm. Aber er stört mich. Letztendlich sind ein paar wirtschaftliche, ökologische und politische Prozesse, die sich gerade in der Welt abspielen, viel gefährlicher. Aber auch diese gesellschaftlichen Dinge stören mich. Denn das ist etwas, was mich direkt betrifft, etwas, das ich sehen kann und sehr nah bei mir geschieht. Insofern ist es schon sinnvoll, darüber zu singen, eben weil es etwas ist, das in meinem täglichen Leben passiert. Höchstwahrscheinlich schreibe ich aus diesem Grund mehr über sozialen Druck als über andere Dinge.“

Insgesamt sind die Texte weniger fragmentarisch als noch auf dem Debüt, sondern ausgereifter und klarer. Es geht um Selbstzweifel und auch um die Liebe oder vielmehr darüber, dass es manchmal vielleicht besser sei, angesichts ihrer mitunter brachialen Folgen vielleicht ganz die Finger davon zu lassen.

Auf dem Titelstück „Adore“ bekennt sich ausgerechnet Frontfrau Beth, die an einen düsteren Engel erinnert, als Lebensbejaherin und fragt philosophisch: Ist es überhaupt menschlich, das Leben zu verehren?

In Savages‘ Songs finden sich unterschiedliche Einflüsse. Für Jehnny Beth ist der US-Musiker Michael Gira ein wesentlicher davon. Dessen Band „Swans“ beschreibt die Frontrau in ihrem Blog gar als „die Essenz aller Musik“. Parallelen gibt es durchaus – nicht zuletzt dass musikalisch allenfalls wenig dem Zufall überlassen wird. Auch Savages sind Freundinnen des durchdachten, konzeptionellen Arbeitens.

Gutes Seminar!


Das „Kopfrocken“ ist vorbereitet.

Zuvor Frühstück

Gute Infos, teilweise lebhafte kontroverse Diskussionen von alten und jungen Menschen, BetriebsrätInnen und die es nicht werden wollen…und besonders beeindruckend: Nur angenehme Mitmenschen! Ca. 20 Leute, gute Unterstützung von einigen Barricadistas und ein Referent, der auch im Alter sich treu geblieben ist. Was bei den zahllosen Wendehälsen der Gegenwart überhaupt nicht selbstverständlich ist.

Kleine Nachwehen zum Seminar zur Kritischen Psychologie in der Barrikade

Kritische Psychologie mit kleinem „k“ und etwas Praxisbezug. Klaus Ottomeyer bezieht sich in den letzten Jahren auf den sogenannten Neoliberalismus ist aber ein grundsätzlicher Kapitalismuskritiker (light?). Im Gegensatz zu vielen kritischen Psychologen arbeitet Prof. Ottomeyer praktisch, d.h. als Therapeut (oft mit traumatisierten Flüchtlingen). Es hat den Nachtteil nicht im Elfenbeinturm Bestseller schreiben zu können (wie z.B. Fromm), aber wiederum den Vorteil fundiert „seine“ Theorie in der Praxis überprüfen zu können. Hier kommt z.B. die Dialektik von Anpassung und Widerstand gut rüber. Auch wenn es sich „nur“ um rationiertes warmes Wasser in einem Flüchtlingsheim handelt.

Tagesseminar in der Barrikade

Tagesseminar mit Wolfgang Schaumberg/Bochum am Samstag den 27.1.18

Betriebsarbeit/Betriebsrätearbeit – Ein Rückblick und die Frage nach den Perspektiven

1. Einführung mit dem WDR-Film über den größten selbstandigen Streik, bei Opel 2004,
(Opel-Film WDR 2004 (Der Kampf um Opel 2004), gekürzt (29.48 min)
Hintergründe, Fragen, Diskusson

2. Rückblick auf 40 Jahre GoG (früher „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“ später Abkürzung für „Gewerkschafter ohne Grenzen“)

Kritische Fragen u.a.: Was war an der Betriebspolitik/arbeit denn revolutionär? Funktoniert revoltionäre Arbeit in nicht revolutionären Zeiten?

3. Diskussion um den in der Gewerkschaftzeitung „Express“ veröffentlicher Artikel von Wolfgang „Linke ohne Leute“. Bestandsaufnahme, Perspektiven….

Intro des Textes:

Die Linke ohne die Leute?
Ohne dass immer mehr Menschen gegen Verschlechterungen ihrer Arbeits- und Lebenssituation und für sinnvolle Reformen auf die Straße gehen, haben revolutionäre Linke keine Chance, die notwendige Debatte über die Systembedingtheit beklagter Entwicklungen sowie über die Möglichkeit einer anderen Gesellschaft wirksam unter die Leute zu bringen. Das ist nicht diskutierbar mit denjenigen – zumeist bildungsprivilegierten – Linken, die sich beim Weltinterpretieren im linksintellektuellen Selbstbefriedigungsmilieu wohlfühlen und die dann eines Tages mit dem guten Gefühl, Recht gehabt zu haben, das Zeitliche segnen.

Ein Reader zum Seminar wird erstellt und vorab an die Teilnehmenden verschickt.

Lesestoff dazu: Das Buch “Sechs Tage der Selbstermächtigung. Der Streik bei Opel in Bochum Oktober 2004″

Frühstück 10h
Beginn 11h
Mittag 13.30h
Ende ca. 17h
Teilnahme ist für lau bzw. wird vom Syndikat-A finanziert. Essen ist ebenfalls kostenlos (für die Teilnehmenden ).
Übernachtung möglich. Bitte vorher anfragen.
Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung.
Kontakt: barrikademoers@syndikat-a.de

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Das war der Samstag. Ein paar Fodos vom letzten Brunch

Kuchen vor der gnadenlosen Liquidierung

Stoff für Pudding-VeganerInnen

Deftig

Subbe vom Hans

Die ersten Gäste…

I know you hate that mystic shit

Sword of Damocles
Lou Reed

I see the sword of Damocles is right above your head
They‘re trying a new treatment to get you out of bed
But radiation kills both bad and good
It can not differentiate
So to cure you they must kill you
The sword of Damocles hangs above your head

Now I have seen lots of peoples die
From car crashes or drugs
Last night on 33rd street, I saw a kid get hit by a bus
Bus this drawn out torture over which part of you lives
Is very hard to take
To cure you, they must kill you
The sword of Damocles above your head

That mix of morphine and Dexedrine
We use it on the street
It kills the pain and keeps you up
Your very soul to keep
But this guessing game has its own rules
The good don‘t always win
And might makes right
The sword of Damocles
Is hanging above your head

It seems everything’s done that must be done
From over here, though things don‘t seem fair
But there are things that we can‘t know
Maybe there’s something over there
Some other world that we don‘t know about
I know you hate that mystic shit
It’s just another way of seeing
The sword of Damocles above your head

3. Warum wahre Liebe unerträglich ist:
Der vergebliche Wunsch nach Nähe und Wärme

Interviewauszug mit Arno Gruen

W.Sie haben an anderer Stelle gesagt: Die Menschen suchen immer „draußen“ das Glück, die Liebe, die Wärme, sie suchen draußen, was sie in sich selbst weg geschlossen haben. Ist diese Suche die Sehnsucht des Menschen, dass endlich jemand kommen möge, der uns wirklich liebt, der uns erlöst von dieser rastlosen Suche, der das wieder gut macht, was die Eltern uns schmerzhaft vermissen ließen? Das Ergebnis dieser Suche ist doch, dass dieser ersehnte Mensch nie kommt.

G.Nein, der kommt nie, weil wir ja auf zwei Dinge fixiert sind. Punkt eins: Wenn wir ganz früh zum Opfer gemacht wurden, weil die Eltern uns ja in unserem Sein nicht entgegenkamen, bleiben wir gefangen in einem Schuldgefühl. Es geht ja um unser Überleben. Deshalb können wir gar nicht glauben, dass die Eltern uns nicht lieben, dass sie nicht fähig dazu sind. Wenn wir das als Säuglinge erkannt hätten, dann wären wir in eine tiefe Depression versunken und gestorben.
Also deuten wir das Geschehen um, um am Leben zu bleiben, nehmen also die „Schuld“ auf unsere Schultern, wir deuten die Situation gegen uns selbst um, so dass wir fühlen, dass die Kälte der Eltern aus unserem Versagen emporsteigt. Wir sind schlecht. (mehr…)

It’s a new world, come inside

It’s a new world, come inside
You can always force a smile
It’s a new world out tonight
Get yourself happy for awhile
For awhile

I‘d like to say you‘re wrong
But we‘ve known it all along
And I‘d like to see your way
And know it can‘t be wrong

It’s a new world for always
It doesn‘t matter what I say
It’s a new world come inside
Get yourself happy for awhile
For awhile

I‘d like to say it’s wrong
We‘ve known it all along
Like to see your way
Know it can‘t be wrong

To let it breathe
And let the limos ride
And let it breathe
We limo to booze heaven
How can you say no to that?
We limo to booze heaven
How can you say no to that?

We‘d like to say it’s wrong
We‘d know it all along
It doesn‘t matter what we say
We‘d know it all along

Let it breathe

Fatalismus kann helfen…Resolution

When I slide, I slide
Open and shut, easy ride
Can‘t befall on open sores
Just behind the velvet door

Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve

When I drift, I drift
Until there’s nowhere left to shift
I feel my skin melt away
I‘ll call you back later today

Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve

When I go, I go
There’s nothing left to know
Nothing left to see
What will be just will be

Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve
Must resolve

Heute Freitagabend 7.7.

Nudeln mit Hackvleisch-Soße Bolognese :-)

…und noch eins

Kein Schwein liebt euch

Norbert erklärt mal wieder die Welt:

Gebrochene Liebe

Das Leben kann so einfach sein…

Am Freitag, den 16. Juni…

…steht auf der Speisekarte: Mit Tomaten/Hackvleisch gefüllte Zuchini.

Da es vor ein paar Wochen mit der „Planwirtschaft von unten“ nicht geklappt hat, machen wir zukünftig auf „Markt“. Wir bieten an….und wenn wech, dann wech.

Die „Barrikade“: Ein Hort ernster Theoriearbeit, Treffpunkt sehr netter Menschen, ab und wann was leckeres auf der schmalen Speisekarte und immer wieder ein schräger Kindergarten.
You simply must see that location..and than you know: Dat gibt nix mit dem Sozialismus. :-)

Cream

Unsere neue Mailadresse…

…lautet nun: BarrikadeMoers(at)syndikat-a.de

Eine Notiz am Rande…nicht so wichtig (sind ja nur Tiere)

Die Skandalserie um Tierschutzvergehen an bayerischen Schlachthöfen geht weiter. Vor wenigen Tagen musste ein deutscher Schlachthof aus Tierschutzgründen dauerhaft schließen. Videoaufnahmen hatten gravierende Verstöße dokumentiert. Dabei galt das betroffene Unternehmen in Fürstenfeldbruck nahe München als Musterbetrieb. Zu seinen Kunden gehörten unter anderem bekannte Verbände und Firmen der Biobranche wie Bioland, Naturland und Alnatura. 60 % der geschlachteten Tiere stammten aus Bio-Haltung.
(mehr…)

You fucking people make me sick!

Das hier unten ist ein zertifizierter Swans-Fan, der sich glatt für Pfingstsamstag extra ne Tageskarte käuflich erwerben muss. Wann hat er das letzte Mal für dieses Festival Kohle raus getan? Verdammt lang her. Lohnt sich aber…denn es spielt auch noch das Dub Trio aus New York. Die sind ebenfalls ganz schön heavy. Am Pfingstsamstag also, 3.6.2017 geht die Post in Moers ab.

Me too!!

Das Festival im Festival

Um Pfingsten bleibt die Barrikade ja traditionell geschlossen, auf dass wir uns alle beim Moerser Jazz Festival austoben können.
Das war früher mal groß und bunt und hat den Moerser Stadtpark komplett für sich vereinnahmt, anno 2017 wird zumindest versucht, etwas von dem alten Zauber wieder in die Stadt zu bekommen, etwa für alle die, die die Swans in der Halle nicht zu schätzen wissen (Banausen!) oder einfach nicht die Kohle für Kunst haben.
Unser eifriger Thorsten („der letzte Moerser Liedermacher“ hat Tim Isfort mal gesagt) organisiert sein Liedermachermassaker auf diese Weise erstmals open air, auf der Maulwurfshügelwiese im Park (mehr…)

Dem Reformationsjahr zum Geleit

Erst recht und mit wieviel mehr Grund sind die Ideologien, Illusionen, Mythifizierungen, Theokratien des Kirchenchristentums abgelaufen, samt dem transzendent fixierten, stationierten Zuhöchst im Jenseits der Beschwerde.

Der echte Marxismus nimmt statt dessen das echte Christentum ernst, und nicht ein bloßer Dialog trägt dazu bei, dem die Standpunkte am liebsten abgemattet und kompromißlerisch gemacht werden, vielmehr: wenn christlich die Emanzipation der Mühseligen und Beladenen wirklich noch gemeint ist, wenn marxistisch die Tiefe des Reichs der Freiheit wirklich substanziierender Inhalt des revolutionären Bewußtseins bleibt und wird, dann wird die Allianz zwischen Revolution und Christentum in den Bauernkriegen nicht die letzte gewesen sein – diesmal mit Erfolg.

Auf dem Schwert Florian Geyers, des großen Kämpfers aus dem Bauernkrieg, soll eingeritzt gewesen sein: nulla Crux, nulla corona (Kein Kreuz – und keine Krone); das wären auch die Stichworte eines sich endlich unentfremdeten Christentums, und das noch weiterhin dringende, so unausgeschöpft Emanzipatorische darin gibt ebenso das Stichwort eines seiner tiefen Dimensionen einmal bewußt gewordenen Marxismus. Vivantes sequentes; es vereinigen sich dann Marxismus und Traum des Unbedingten im gleichen Gang und Feldzugsplan. Das nicht mehr entfremdete Humanum, das Ahnbare, noch Ungefundene einer möglichen Welt, beides steht unabdingbar im Experiment Zukunft, Experiment Welt. Ernst Bloch aus „Atheismus im Christentum“.

Am Samstag, den 13.Mai…

…läuft mal wieder das große Familientreffen in der „Barrikade“.
Natürlich vegan und so…auch für Leute die „den Knall noch nicht gehört haben“. :-)

13 Uhr geht es los. Wenn ihr mit der Karre kommt, dann besser halbwegs pünktlich. Nebenan ist mal wieder eines der nervigen Moscheefeste diverser Erdogan-Jünger und dann ist wieder alles zugeparkt.




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